Die Künstlerin hat im Anschluss an diese Performance die dabei entstandenen Bildfragmente in ihrem Atelier zu neuen Kompositionen zusammengefügt und sie mit Motiven in ihrem aktuellen, gegenständlichen Stil versehen.
Die Motive lassen auf den ersten Blick keinen inhaltlichen Zusammenhang erkennen, scheinen genauso willkürlich wie die Bildfetzen Verwendung gefunden zu haben. Damit thematisiert Seror die Subjektivität von Wertstellung in der Ästhetik, der Materialität und von Inhalten im Werk einer Künstlerin.
| November 2008, Performance mit Dorothea Seror
Anlässlich ihrer Finissage
„Ich bin (meine) Arbeit“
In Anlehnung an den Ausspruch der Bildhauerin und Installationskünstlerin Louise Bourgeois „I am my work“ setzt sich Dorothea Seror mit ihrer bildnerischen Vergangenheit auseinander. Vor Publikum recycled sie ihre alten Arbeiten und schafft neue Kunstwerke daraus.
Eintritt 5,- € |